Mrz 27 2012

Der Mensch – das unzufriedene Wesen


Herr We

Was er nicht hat, ist stets, was er will.
In der großen Stadt hätt‘ er’s gern still.
Doch ist er dann aufs Land gezogen,
fragt er sich, was ihn dazu bewogen.

Zieht der Mensch vom Land zur Stadt
und sieht, worauf er eingelassen sich hat,
ist die Stadt ihm zu hektisch und laut,
weshalb er der Kultur die Existenz versaut.

Du kannst ihn nicht zufriedenstellen.
Mal sehnt er sich nach Ostseewellen,
dann wieder nach dem Herzschlag der Stadt.
Doch nie danach, was er schon hat.

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